Hier finden Sie alle Maßnahmen, die innerhalb des Naturschutzgebiets im Rahmen des Life+-Projekts „Ile du Rohrschollen“ vorgesehen sind.

Das Projekt sieht insgesamt 22 Maßnahmen vor, die entsprechend den Vorgaben des LIFE+-Programms in Kategorien eingeteilt sind.

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Vorbereitende Maßnahmen

8 Studien sind innerhalb des Projekts vorgesehen. Die Ersten haben im Herbst 2010 begonnen und werden auch 2011 und 2012 fortgeführt. Es handelt sich dabei um die Festlegung der Baumaßnahmen und deren Umsetzung, um die Modellierung der Auswirkungen der vorgesehenen Arbeiten auf die Gewässer, um die Erstellung von Anträgen für die Baugenehmigung, um die Kartierung des heutigen Zustands und die Ausarbeitung eines Protokolls zur wissenschaftlichen Begleitung der Wiederherstellung dynamischer Überflutungen.

Hier können sie herunterladen:

Konkrete Schutzmaßnahmen

Bei diesen Maßnahmen handelt es sich um Bauarbeiten, die Ende 2012 begonnen haben.

Folgende Arbeiten sind vorgesehen, um auf der Insel wieder dynamische Flutungen herzustellen:

  • Wasserentnahmebauwerk vom Rhein vor dem Umleitungsstauwehr von Straßburg. Damit kann ein abwechslungsreicher, an die Wasserstandsverhältnisse angepasster Abfluss erreicht werden.
  • Straßenüberleitung am Stauwehr und Wasserableitungskanal. Selbst bei der Zuleitung des maximalen Abflusses soll damit ein Überlaufen auf den ersten 250m vermieden werden, und damit die Erosion am Dammfuß des Umleitungskanals und am Fuße der Hochleitungsmasten verhindert werden.
  • Verbindungskanal zum Bauerngrundwasser, Herstellen der Verbindung zwischen dem Wasserableitungskanal und dem Bauerngrundwasser. Dieser soll so gut wie möglich einem natürlichen Seitenarm des Rheins entsprechen: variables Sohlenprofil mit schwellen und Wogstrecken, Anlegen von Laichplätzen, Anbindung an die umliegenden tiefer gelegenen Zonen …

Maßnahmen zur Besuchersensibilisierung und Verbreitung der Ergebnisse

Im Rahmen des Projekts ist Folgendes vorgesehen: eine dreisprachige Website zur Vorstellung des Monitorings und dessen Ergebnissen, Informationsflyer, Schautafeln, pädagogische Führungen, Pressearbeit, ein Seminar, um über die Schwierigkeiten der Renaturierung von Auenlebensräumen an großen Flüssen auszutauschen sowie ein populärwissenschaftlicher Bericht gegen Ende des Projekts.

Projektmonitoring

Für die gesamte Projektdauer sind ein Projektmonitoring und eine wissenschaftliche Evaluierung der Auswirkungen des Projekts vorgesehen. Des Weiteren sollen mit anderen Projekten Netzwerkarbeit und Informationsaustausch stattfinden.


Fotos:
Haubentaucher © Sylvain HELLIO
Kammmolch © Jean BARBERY (BUFO)