Warum ein LIFE + Projekt auf der „Ile du Rohrschollen?“ Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr zum Hintergrund, zu den Zielen, zu den von den Projektmaßnahmen betroffenen Lebensraumtypen und Arten sowie zu den erwarteten Ergebnissen.

 

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Hintegrund

Unter den vielfältigen Ökosystemen der großen europäischen Flussebenen ist der Weichholzauenwald das artenreichste und komplexeste von allen. Dieser lange Waldflur säumt die Ufer der in den Alpen entspringenden Flüsse. Seine Böden werden regelmäßig überschwemmt. Die vielfältigen Gehölzarten (Bäume, Sträucher, zahlreiche Lianen) verleihen ihm ein urwald-ähnliches Aussehen.

Diese Wälder werden heutzutage infolge der umfangreichen Begradigungsarbeiten der letzten Jahrzehnte immer weniger. Folglich ist der größte Teil der Auenwälder der vier großen europäischen Flüsse aus den Alpen (Rhein, Rhône, Donau, Po) verschwunden.

Ziele des Projekts

Ziel des Projekts ist die Wiederherstellung auf der Insel Rohrschollen von dynamischen Überschwemmungen im Rhythmus der Wasserführung des Rheins.

Vom Projekt betroffene Lebensraumtypen und Arten, erwartete Ergebnisse

Durch die Wiederherstellung dieser prioritären Lebensräume hat das Projekt auch den Schutz mehrerer Arten, die in den Anhängen I und II der FHH- und Vogelschutzrichtlinie eingetragen sind, zum Ziel. Dazu gehören der Wanderfalke (Falco pergrinus), der Silberreiher (Egretta alba), der Kammmolch (Triturus cristatus) und der im alluvialen Abschnitt Rhein-Ried-Bruch des Departements Bas-Rhin seltene Steinbeißer (Cobitis taenia).

Fotos:
Accouplement d'azurées © Elise TREMEL
Silberreiher © Sylvain HELLIO

Kammmolch © Jean BARBERY (BUFO)